HAFTUNGSAUSCHLUSS-ERKLÄRUNG

1. Einleitung

ROInvesting, angeboten über die Domain  https://lp-roinvesting.com“, ist ein Markenname der Royal Forex Ltd (im Folgenden das „Unternehmen“) und als zyprische Investmentfirma (Cyprus Investment Firm - CIF) mit der CIF-Lizenznummer 269/15 von der Cyprus Securities and Exchange Commission (Börsenaufsichtsbehörde auf Zypern) autorisiert und reguliert.

Die CySEC ist die Aufsichts- und Regulierungsbehörde für zyprische Finanzdienstleistungsunternehmen und Mitglied des Ausschusses der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA). Unsere Lizenz unterliegt dem Gesetz 87(I) 2017, das die Erbringung von Finanzdienstleistungen, die Durchführung von Anlagetätigkeiten, den Betrieb geregelter Märkte und andere damit zusammenhängende Angelegenheiten vorsieht, die mit der EU-Verordnung MIFID II harmonisiert sind, um die hohen Anlegerschutzniveaus und der Effizienz der Finanzmärkte, die von Zeit zu Zeit geändert werden (nachstehend „das Gesetz“), sicherzustellen.

Die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens sind für den Einzelhandel, eine professionelle oder geeignete Gegenpartei bestimmt

2. Geltungsbereich der Richtlinie

Diese Haftungsausschlussrichtlinie (im Folgenden die „Richtlinie“) wird den Kunden und potenziellen Kunden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zur Verfügung gestellt. Die Richtlinie ist in den Geschäftsbedingungen des Unternehmens (im Folgenden die „Geschäftsbedingungen“) enthalten oder Teil von ihnen. Diese sind vom Kunden zu akzeptieren. Bevor Sie ein Handelskonto beantragen und handeln, empfehlen wir unseren Kunden und/oder potenziellen Kunden, die folgenden Risikohinweise und -warnungen, die in diesem Dokument in Bezug auf derivative, vom Unternehmen für Handelszwecke angebotene Finanzinstrumente (wie CFDs), die vom Unternehmen bereitgestellt werden,  sorgfältig zu lesen.

Allerdings weisen wir auch darauf hin, dass diese Richtlinie nicht alle Risiken, die sich aus dem Umgang mit CFDs ergebenen, ausschließen kann.

3. Allgemeine Risikowarnung

Der Kunde/Die Kundin, der bzw. die sich dafür entschieden hat, mit Finanzinstrumenten zu handeln, darf dies nicht ohne vorheriger Kenntnis der Risiken, die mit dem Handel dieser verbunden sind, tun.

Die Kunden müssen verstehen, dass alle Investitionen mit Risiken verbunden und möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet sind. Sie können einen Verlust des investierten Kapitals erleiden. Der Kunde bzw. die Kundin muss alle Risiken des Handels mit CFDs kennen und unabhängigen professionellen Rat einholen, wenn er bzw. sie irgendwelche Zweifel hat. Das Unternehmen bietet diesen Service nicht an.

4. Technische Risiken

a) Das Unternehmen ist für Verluste verantwortlich, insofern diese durch Ausfälle, Fehlfunktionen, Unterbrechungen, Abschaltungen oder schädliche Aktionen von Informations-, Kommunikations-, Strom-, Elektro- oder andere Systeme hervorgerufenen wurden.

b) Wenn der Kunde/die Kundin Transaktionen über ein elektronisches System vornimmt, setzt er/sie sich gleichzeitig den mit diesem System verbundenen Risiken, einschließlich dem Versagen von Hardware, Software, Servern und Kommunikationsverbindungen sowie einem Ausfall des Internets, aus. Ein solcher Ausfall kann dazu führen, dass der Auftrag des Kunden/der Kundin entweder nicht gemäß seiner/ihrer Anweisungen oder eventuell überhaupt nicht ausgeführt wird. Das Unternehmen übernimmt keine Haftung im Falle eines solchen Ausfalls.

c) Der Kunde/Die Kundin erkennt an, dass die im E-Mail-Verkehr unverschlüsselten Informationen nicht vor unberechtigten Zugriffen geschützt sind.

d) In Zeiten exzessiver Handelsströme kann der Kunde/die Kundin Schwierigkeiten haben, eine Verbindung per Telefon oder über das/die Plattformsystem(e) des Unternehmens herzustellen. Das gilt insbesondere bei einem schnellen Markt (beispielsweise bei der Veröffentlichung makroökonomischer Schlüsselindikatoren).

e) Der Kunde/Die Kundin nimmt zur Kenntnis, dass das Internet von Ereignissen beeinflusst werden kann, die seinen/ihren Zugriff auf die Webseite des Unternehmens und/oder das/die Handelsplattformsystem(e) des Unternehmens, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Unterbrechungen oder Übertragungs-, Software und/oder Hardwareausfälle, Trennung vom Internet, Ausfälle des öffentlichen Stromnetzwerks oder Hackerangriffe, beeinträchtigen können. Das Unternehmen haftet nicht für Schäden oder Verluste aus solchen Ereignissen, die außerhalb seiner Kontrolle liegen, oder für andere Schäden oder Verluste, Kosten, Verbindlichkeiten oder Ausgaben (einschließlich und unbeschränkt Profitverlust), die sich eventuell daraus ergeben, dass der Kunde/die Kundin keinen Zugriff auf die Webseite und/oder das Handelssystem nehmen kann oder Verzögerungen oder Ausfälle beim Versand von Aufträgen oder Transaktionen erleidet.

f) In Verbindung mit der Verwendung von Computerausrüstung und Netzwerken zur Daten- und Sprachkommunikation trägt der Kunde/die Kundin u. a. die folgenden Risiken, wobei das Unternehmen keine Haftung für eventuell daraus resultierende Verluste übernimmt

Bei Versagen der Ausrüstung auf Seiten des Kunden/der Kundin, des Anbieters oder des den Kunden/die Kundin bedienenden Verbindungsnetzbetreibers (einschließlich Sprachkommunikation);

Bei sachlicher Beschädigung (oder Zerstörung) der Kommunikationskanäle, die zur Verbindung zwischen Kunde und Anbieter (Verbindungsnetzbetreiber) bzw. Anbieter und Handels- bzw. Informationsserver des Kunden/der Kundin erforderlich sind;

Bei Ausfall (nicht akzeptable geringe Qualität) der Kommunikation über die vom Kunden/der Kundin oder dem Unternehmen verwendeten Kanäle bzw. über die vom Anbieter bzw. Kommunikationsbetreiber (einschließlich Sprachkommunikation) verwendeten und dem Kunden oder Unternehmen bereitgestellten Kanäle;

Bei fehlerhaften oder inkonsistenten Anforderungseinstellungen des Kundenterminals;

Bei der Durchführung von Transaktionen über das Telefon (Festnetz oder Mobiltelefon) über Sprachkommunikation läuft der Kunde/die Kundin Gefahr, dass das Anwählen problematisch ist, wenn er bzw. Sie versucht, einen Mitarbeiter der Serviceabteilung für Broker-Dienste zu erreichen. Ursachen hierfür können eine schlechte Kommunikationsqualität oder die Auslastung des Kommunikationskanals sein;

Bei der Verwendung von Kommunikationskanälen, Hardware und Software besteht das Risiko, dass der Kunde/die Kundin eine vom Unternehmen versandte Nachricht (einschließlich Textnachrichten) nicht erhält;

Beim Handel über das Telefon kann durch Überlastung des Anschlusses behindert werden;

Bei einer Störung oder dem Nichtbetrieb der Plattform, die auch das Kundenterminal einschließt.

Der Kunde/Die Kundin erleidet möglicherweise beim Eintreten der oben genannten Risiken finanzielle Verluste. Das Unternehmen übernimmt jedoch keine Verantwortung oder Haftung im Falle eines solchen Risikos. Der Kunde/Die Kundin ist für alle möglichen damit verbundenen Verluste selbst verantwortlich.

5. Handelsplattform

Der Kunde/Die Kundin wird gewarnt, dass er/sie bei einem Handel auf einer elektronischen Plattform das Risiko finanzieller Verluste übernimmt, die sich u. a. aus Folgendem ergeben können:

(a) Ausfall der Geräte und Software des Kunden/der Kundin sowie eine schlechte Verbindungsqualität.

(b) Ausfall, Funktionsstörung oder unsachgemäßer Gebrauch von Hard- oder Software des Unternehmens oder des Kunden/der Kundin.

(c) Vorschriftswidrige Funktion der Kundengeräte.

(d) Falsche Einstellungen des Kundenterminals.

(e) Verspätete Updates des Kundenterminals.

Der Kunde/Die Kundin erkennt an, dass sich nur jeweils ein Auftrag in der Warteschlange befinden darf. Sobald der Kunde/die Kundin einen Auftrag gesendet hat, werden alle weiteren Anweisungen des Kunden/der Kundin ignoriert und die Meldung „Aufträge sind gesperrt“ erscheint, bis die erste Anweisung ausgeführt wird.

Der Kunde/ die Kundin erkennt ferner an, dass die einzige zuverlässige Quelle von Informationen zu Kursnotierungen die des Live-Servers ist. Im Kundenterminal bereitgestellte Auskünfte über Kursnotierungen stellen keine zuverlässige Quelle zur Angabe von Kursnotierungen dar, da die Verbindung zwischen dem Kundenterminal und dem Server an einem gewissen Punkt unterbrochen werden kann, so dass einige Kursnotierungen eventuell gar nicht das Kundenterminal erreichen.

Der Kunde/Die Kundin erkennt an, dass durch das Schließen/Löschen des Fensters zur Auftragsplatzierung oder des Fensters zur Positionseröffnung/-schließung der dem Server übermittelte Auftrag nicht annulliert wird.

Aufträge, die sich in der Warteschlange befinden, werden einzeln ausgeführt. Mehrere gleichzeitige Aufträge vom selben Kundenkonto werden möglicherweise nicht ausgeführt. 

Der Kunde/Die Kundin erkennt an, dass sein/ihr Auftrag nicht storniert wird, wenn er bzw. sie ihn schließt.

Sollte der Kunde/die Kundin nicht das Ergebnis der Ausführung eines zuvor übermittelten Auftrags erhalten haben, sich jedoch dazu entschließen, den Auftrag zu wiederholen, nimmt er bzw. sie die Gefahr in Kauf, statt einer zwei Transaktionen zu tätigen. Der Kunde/Die Kundin erkennt an, dass wenn der ausstehende Auftrag bereits ausgeführt wurde, aber der Kunde/die Kundin eine Anweisung zur Änderung der Höhe des ausstehenden Auftrags erteilt, nur diejenige ausgeführt wird, die sich auf die Änderung von Stop-Loss- und/oder Take-Profit-Levels der beim Auslösen des ausstehenden Auftrags der geöffneten Position bezieht.

6. Risiken und Warnhinweise im Zusammenhang mit Transaktionen, die mit komplexen Finanzinstrumenten (derivativen Finanzinstrumenten wie CFDs) verbunden sind.

6.1. Allgemeines

Obwohl derivative Finanzinstrumente zum Management von Investitionsrisiken dienen können, sind einige dieser Produkte für viele Investoren nicht geeignet. Verschiedene derivative Finanzinstrumente bergen nämlich ein unterschiedlich starkes Risikopotenzial. Daher muss sich der Kunde/die Kundin im Rahmen der Entscheidung, ob er bzw. sie solche Instrumente handelt oder nicht, der in diesem Dokument enthaltenen Risiken und Faktoren bewusst sein. Gleichzeitig wird jedoch darauf hingewiesen, dass dieses Dokument nicht alle Risiken und sonstigen maßgeblichen Aspekte von derivativen Finanzinstrumenten wie Differenzkontrakten (CFDs) offenlegen kann. Der Handel mit CFDs ist SEHR SPEKULATIV UND HOCHRISKANT, weswegen er sich nicht für die Allgemeinheit eignet. 
 
Der Kunde/Die Kundin sollte nur dann mit Derivaten handeln, wenn er bzw. sie die Art und den Umfang des Vertrags, den er bzw. eingeht, und die Risiken, denen er bzw. sie sich aussetzt, versteht. Er/Sie sollte sich auch davon überzeugen, dass der Vertrag unter Berücksichtigung seiner/ihrer Umstände und seiner/ihrer finanziellen Situation für ihn bzw. sie geeignet ist. Bestimmte Strategien, wie eine „Spread“ -Position oder ein „Straddle“, können ebenso riskant wie eine einfache „Long“- oder „Short“-Position sein.  

Während derivative Instrumente für das Management von Anlagerisiken genutzt werden können, sind manche Anlagen für viele Investoren ungeeignet.

Unterschiedliche Instrumente beinhalten unterschiedliche Risikoniveaus. Bei der Entscheidung, ob Sie solche Instrumente handeln sollten, müssen Sie sich der folgenden Punkte bewusst sein.

Vor der Beantragung eines Kontos muss der Kunde/die Kundin sorgfältig prüfen, ob der Handel mit derivativen Finanzinstrumenten und CFDs für ihn bzw. sie unter Berücksichtigung seiner bzw. ihrer Umstände und finanziellen Ressourcen geeignet ist. Der Handel mit derivativen Finanzinstrumenten und CFDs erfordert den Einsatz von „Gearing“ (Verschuldung) oder „Leverage“ (Hebelwirkung). Bei der Prüfung, ob diese Handelsform verwendet werden soll, sollte der Kunde/die Kundin:  

den CFD-Handel, die Basiswerte und die Märkte verstehen. CFDs sind derivative Finanzinstrumente, deren Werte sich aus den Preisen der Basiswerte/Märkte, auf die sie sich beziehen (z. B. Währungen, Aktienindizes, Aktien, Metalle, Termingeschäfte mit Indizes, Terminkontrakte etc.), ergeben. Obwohl die vom Unternehmen zum Handel eingesetzten Preise durch einen vom Unternehmen entwickelten Algorithmus festgelegt werden, leiten sich diese vom Basiswert/Markt ab. Daher ist es wichtig, dass der Kunde/die Kundin die mit einem Handel des jeweiligen Basiswerts bzw. das auf dem jeweiligen Markt verbundene Risiko begreift, da Preisschwankungen des Basiswerts/auf dem Markt sich auf die Profitabilität seines bzw. ihres Handelsgeschäfts auswirken.

Das Unternehmen berät den Kunden/die Kundin nicht in Bezug auf CDFs, Basiswerte und Märkte und spricht auch keinerlei Investitionsempfehlungen aus. Wenn der Kunde/die Kundin daher nicht die damit verbundenen Risiken versteht, sollte er bzw. sie auf jeden Fall Rat suchen und einen unabhängigen Finanzberater konsultieren.

Falls der Kunde/die Kundin die mit dem Handel von CFDs einhergehenden Risiken dann immer noch nicht versteht, sollte er bzw. sie nicht handeln.

6.2. Leverage und Gearing

Transaktionen mit Devisen und derivativen Finanzinstrumenten bergen ein hohes Risiko. Die Höhe der Anfangsmarge kann im Verhältnis zum Wert der Devisen- oder Derivatverträge klein sein, so dass Transaktionen „leveraged“ (gehebelt) oder „geared“ sind. Eine relativ kleine Marktbewegung besitzt eine relativ größere Auswirkung auf die von dem Kunden/der Kundin eingezahlten oder einzuzahlenden Gelder, welches sich sowohl zu seinen/ihren Ungunsten als auch Gunsten auswirken kann. Der Kunde/Die Kundin erleidet eventuell einen vollständigen Verlust der anfänglichen beim Unternehmen zum Positionserhalt hinterlegten Margengelder. Wenn sich der Markt ungünstig für die Kundenposition entwickelt und/oder die Margenanforderungen steigen, kann der Kunde/die Kundin aufgefordert werden, zum Erhalt seiner bzw. ihrer Position kurzfristig zusätzliche Gelder einzuzahlen. Wird einer Aufforderung zur Einzahlung zusätzlicher Gelder nicht nachgekommen, kann das Unternehmen nachfolgend dessen bzw. deren Position(en) für ihn bzw. sie schließen und der Kunde/die Kundin haftet unbeschadet der Negativbilanz-Schutzklausel der allgemeinen Geschäftsbedingungen für alle daraus resultierenden Verluste und Defizite.

6.3. Risiko mindernde Aufträge oder Strategien

Die Platzierung bestimmter Aufträge (z. B. „Stop-Loss“-Aufträge, soweit diese aufgrund örtlicher Gesetzgebung zulässig sind, oder „Stop Limit“-Aufträge), die dazu vorgesehen sind, Verluste auf gewisse Beträge zu begrenzen, sind möglicherweise unzureichend, wenn Marktbedingungen die Ausführung solcher Aufträge beispielsweise aufgrund von fehlender Marktliquidität unmöglich machen. Strategien, die Kombinationen von Positionen wie „Spread“ und „Straddle“ verwenden, können ebenso riskant wie der Handel mit „Long“- oder „Short“-Positionen sein. Deshalb können Stop-Limit- und Stop-Loss-Aufträge nicht den Verlust begrenzen. 

Trailing-Stop-Aufträge und Expertenrat können die Verluste nicht begrenzen.

6.4. Volatilität

Einige derivative Finanzinstrumente werden mit großen, volatilen Preisbewegungen ausgesetzten Intraday-Spannen gehandelt. Aus diesem Grund muss der Kunde/die Kundin sorgfältig das vorhandene hohe Verlustrisiko und den eventuellen Profitgewinn abwägen. Der Preis derivativer Finanzinstrumente leitet sich vom Preis des Basiswerts, auf dem diese beruhen (wie z. B. Währungspaare, Aktienindizes, Metalle, Rohstoffe und Termingeschäfte oder andere vom Unternehmen nach dessen beliebigem Ermessen von Zeit zu Zeit für den CFD-Handel bereitgestellten Anlagen) ab. Derivative Finanzinstrumente und damit verbundene Basismärkte können hochvolatil sein. Die Preise von ihnen und den Basiswerten können sehr schnellen und umfangreichen Schwankungen unterliegen und unvorhersehbare Ereignisse oder sich verändernde Bedingungen, welche sich im Einzelnen der Kontrolle des Kunden/der Kundin oder des Unternehmens entziehen, widerspiegeln.

Unter bestimmten Marktbedingungen ist die Ausführung eines Kundenauftrags eventuell zu den genannten Preisen nicht möglich, welches zu Verlusten führt. Die Preise von derivativen Finanzinstrumenten und Basiswerten werden u. a. von wechselnden Beziehungen zwischen Angebot und Nachfrage, aber auch von staatlichen, landwirtschaftlichen, gewerblichen und Handelsprogrammen und Strategien, nationalen und internationalen politischen und wirtschaftlichen Ereignissen sowie den vorherrschenden psychologischen Eigenschaften des jeweiligen Marktplatzes bestimmt.

6.5. Marge

Der Kunde/Die Kundin erkennt an und erklärt sich damit einverstanden, dass ungeachtet jeglicher eventuell vom Unternehmen bereitgestellter Informationen der Wert von derivativen Finanzinstrumenten nach unten oder oben schwanken und die Investition sogar völlig wertlos werden kann. Dies hängt mit dem bei derartigen Handelsgeschäften verwendeten Margensystem zusammen, bei dem in Bezug auf den Gesamtauftragswert nur eine vergleichsweise geringe Einzahlung oder Marge erforderlich ist. Daher kann eine relativ kleine Bewegung im Basismarkt einen unverhältnismäßig drastischen Effekt auf die Handelsgeschäfte des Kunden/der Kundin haben. Wenn die Bewegung des Basismarkts für den Kunden/die Kundin in eine günstige Richtung geht, kann er bzw. sie einen hohen Profit erzielen. Eine kleine nachteilige Marktbewegung kann allerdings nicht nur schnell dazu führen, dass der Kunde/die Kundin seine bzw. ihre gesamte Einzahlung bzw. das gesamte investierte Kapital verliert.

6.6. Liquidität

Einige der Basiswerte sind eventuell infolge geringerer Nachfrage nicht sofort zahlbar und der Kunde/die Kundin kann eventuell nicht die Informationen über deren Wert oder das Ausmaß der mit ihnen verbundenen Risiken erhalten.

6.7. Differenzkontrakte

Die vom Unternehmen zum Handel angebotenen CFDs sind nicht lieferbare Kassageschäfte, die die Möglichkeit bieten, Gewinn aus den Veränderungen des Basiswertes zu ziehen. Geht die Bewegung des Basiswertes in eine für den Kunden/die Kundin günstige Richtung, ist er bzw. sie in der Lage, einen guten Profit zu erzielen. Aber eine kleine nachteilige Marktbewegung kann nicht nur schnell dazu führen, dass er bzw. sie das gesamte eingezahlte Guthaben verliert. Daher darf ein Kunde/eine Kundin keine CFD-Geschäfte abschließen, sofern er bzw. sie nicht das Risiko eines Verlustes aller von ihm bzw. ihr getätigten Investitionen tragen kann.

6.8. Anlagegeschäfte mit Eventualverbindlichkeiten

Bei Anlagegeschäften mit Eventualverbindlichkeiten und Margen muss der Kunde/die Kundin den Kaufpreis anhand mehrerer Zahlungen begleichen, anstatt ihn umgehend in einem Betrag zu bezahlen. Die Margenanforderung ist dabei vom Basiswert des Finanzinstruments abhängig. Margenanforderungen können festgelegt sein oder ausgehend vom aktuellen Kurs des Basisinstruments, welcher auf der Webseite des Unternehmens zu finden ist, berechnet werden.

Wenn der Kunde/die Kundin mit Differenzkontrakten handelt, kann er bzw. sie einen Totalverlust der von ihm bzw. ihr zur Eröffnung und zum Erhalt einer Position eingezahlten Gelder erleiden. Verläuft die Marktbewegung zu Ungunsten des Kunden/der Kundin, kann er bzw. sie kurzfristig dazu aufgefordert werden, zum Halten der Position einen zusätzlichen substanziellen Geldbetrag  einzuzahlen. Kommt der Kunde/die Kundin dem innerhalb der erforderlichen Frist nicht nach, kann seine bzw. ihre Position mit Verlust liquidiert werden, wobei er bzw. sie für das daraus resultierende Defizit verantwortlich ist. Es wird darauf hingewiesen, dass das Unternehmen nicht die Pflicht hat, den Kunden/die Kundin über jeden Margenausgleich zum Halten einer Verluste einfahrenden Position zu benachrichtigen. Sogar eine Transaktion ohne Marge kann unter bestimmten Umständen eine Verpflichtung, weitere, über den bei Vertragsabschluss vom Kunden/der Kundin gezahlten Betrag hinausgehende Zahlungen zu leisten, beinhalten.

Anlagegeschäfte mit Eventualverbindlichkeiten, die nicht zu bzw. gemäß den Vorgaben einer anerkannten oder designierten Anlagebörse gehandelt werden, können den Kunden/die Kundin bedeutend größeren Risiken aussetzen.

6.9. Sicherheiten

Wenn der Kunde/die Kundin zur Absicherung beim Unternehmen Sicherheiten hinterlegt, unterscheidet sich der Umgang mit ihnen je nach der Art der Transaktion und wo diese abgewickelt wird. Es gibt signifikante Unterschiede bei der Behandlung der Sicherheiten, je nachdem, ob der Kunde/die Kundin an einer anerkannten oder designierten Börse gemäß der für die jeweilige Börse (und die damit verbundene Clearingstelle) geltenden Bestimmungen oder außerbörslich handelt. Hinterlegte Sicherheiten können ihre Identität als Eigentum des Kunden/der Kundin verlieren, sobald Handelsgeschäfte im Namen des Kunden/der Kundin durchgeführt werden. Auch wenn die Geschäfte des Kunden/der Kundin sich letztlich als rentabel erweisen, erhält er bzw. sie eventuell nicht die gleichen, von ihm bzw. ihr angelegten Vermögenswerte, zurück und muss möglicherweise Bargeldzahlungen akzeptieren.

6.10. Aussetzungen des Handels

Unter bestimmten Handelsbedingungen kann die Liquidation einer Position schwierig oder unmöglich sein. Dies kann z. B. in Zeiten schneller Preisfluktuation geschehen, wenn der Preis innerhalb eines Handelstages derartig ansteigt oder fällt, dass nach den entsprechenden Börsenvorschriften der Handel ausgesetzt oder beschränkt wird. 

Die Platzierung eines „Stop-Loss“ begrenzt nicht notwendigerweise die Verluste des Kunden/der Kundin auf den vorgesehenen Betrag, da die herrschenden Marktbedingungen die Ausführung eines solchen Auftrags zu dem vorgegebenen Preis möglicherweise nicht zulassen. Darüber kann unter bestimmten Marktkonditionen die Ausführung eines Stop-Loss-Auftrags sogar ungünstiger als sein festgelegter Preis sein, so dass die tatsächlichen Verluste größer als erwartet ausfallen können.

6.11. „Slippage“

Bei der Slippage handelt es sich um den Unterschied zwischen dem erwarteten Preis einer CFD-Transaktion und dem Preis, zu dem diese tatsächlich ausgeführt wird. Die Slippage tritt häufig in Zeiten größerer Volatilität (z. B. aufgrund von Nachrichtenereignissen) auf, wodurch eine Auftragsausführung zu einem bestimmten Preis unmöglich wird, wenn Börsenaufträge verwendet werden, aber auch wenn große Aufträge durchgeführt werden und möglicherweise kein ausreichendes Interesse für die gewünschte Preishöhe besteht und dadurch der erwartete Preis nicht beibehalten werden kann.

7. Gebühren und Steuern

Die vom Unternehmen dem Kunden/der Kundin bereitgestellten Dienstleistungen sind gebührenpflichtig (siehe Webseite des Unternehmens). Bevor der Kunde/die Kundin mit dem Handel beginnt, muss er bzw. sie sich detailliert über alle Gebühren, Provisionen und Entgelte, für die er bzw. sie haftet, informieren. Der Kunde/Die Kundin muss sich über alle Gebührenänderungen informieren.

Wenn irgendwelche Gebühren nicht in Geldbeträgen genannt werden (aber z. B. in Form eines Prozentsatzes des Auftragswerts) muss der Kunde/die Kundin sicherstellen, dass er ein Verständnis von der vermutlichen Höhe solcher Gebühren hat. 

Das Unternehmen kann seine Gebühren jederzeit ändern. 

Es besteht ein Risiko, dass die mit einem Handelsinstrument getätigten Handelsgeschäfte eines Kunden/einer Kundin, z. B. aufgrund von Gesetzesänderungen oder persönlicher Umstände, steuer- und/oder abgabenpflichtig sind oder werden. Das Unternehmen schließt nicht aus, dass steuerliche Abgaben und/oder irgendwelche anderen Stempelsteuern zu zahlen sind. Das Unternehmen bietet keine steuerliche Beratung. 

Der Kunde/Die Kundin ist für alle im Rahmen seiner bzw. ihrer Handelsgeschäfte möglicherweise anfallenden Steuern und/oder Abgaben selbst verantwortlich. 

Wir weisen darauf hin, dass Steuern ohne Vorankündigung geändert werden können. 

Es wird darauf hingewiesen, dass die mit dem CFD-Handel verbundenen Preise vom Unternehmen bestimmt werden und sich von denen an anderer Stelle angegebenen Preise unterscheiden können. Die Handelspreise der Gesellschaft sind diejenigen, zu denen das Unternehmen bereit ist, CFDs am Verkaufsort an ihre Kunden zu veräußern. Als solche decken sie sich möglicherweise nicht mit dem zum Zeitpunkt des CFD-Verkaufs bestehenden Echtzeit-Marktniveau.

8. Risiken durch Dritte

Das Unternehmen kann Gelder, die sie von dem Kunden/der Kundin erhält, an Dritte (z. B. an einen Zwischenmakler, eine Bank, einen Markt, eine Verrechnungsstelle, ein Clearinghaus oder eine außerhalb Zyperns liegende OTC-Gegenpartei) zur Aufbewahrung oder Kontrolle weiterleiten, um so eine Transaktion über bzw. mit dieser Person durchzuführen oder der Verpflichtung des Kunden/der Kundin zur Bereitstellung von transaktionsbezogenen Sicherheiten (z. B. zur Erfüllung anfänglicher Margenanforderungen) nachzukommen. Das Unternehmen haftet nicht für Handlungen oder Unterlassungen Dritter, an die es die vom Kunden/der Kundin empfangenen Gelder weitergeleitet hat. 

Die für eine solche Drittperson geltenden rechtlichen und regulatorischen Vorschriften unterscheiden sich von den in Zypern gültigen. Im Falle einer Insolvenz oder irgendeines anderen entsprechenden Versäumnisses dieses Dritten können die Gelder des Kunden/der Kundin anders gehandhabt werden, als dies der Fall sein würde, wenn es sich auf einem gesonderten Konto in Zypern befände. Das Unternehmen haftet nicht für die Solvenz, Handlungen oder Unterlassungen jeglicher in dieser Klausel genannten Dritten.

Der Dritte, an den das Unternehmen Gelder weiterleitet, kann diese in einem Sammelkonto verwahren. Es ist möglich, dass Kunden- oder Drittparteigelder nicht getrennt werden können. Im Falle einer Insolvenz oder irgendwelcher anderer ähnlicher den Dritten betreffenden Verfahren besitzt das Unternehmen möglicherweise im Namen des Kunden/der Kundin nur ungesicherte Forderungsansprüche gegenüber dem Dritten und der Kunde/die Kundin geht damit das Risiko ein, dass das Geld, welches das Unternehmen vom Dritten erhält, nicht ausreicht, um die Ansprüchen des Kunden/der Kundin hinsichtlich des entsprechenden Kontos zu befriedigen. Das Unternehmen übernimmt keine Haftung oder Verantwortung im Falle sich daraus ergebener Verluste.

Das Unternehmen kann Kundengelder bei einer Depotbank, die eventuell über ein Sicherungs-, Pfand- oder Verrechnungsrecht bezüglich des Geldes verfügt, hinterlegen. Eine Bank oder ein Broker, über die bzw. den das Unternehmen Geschäfte betreibt, kann Interessen verfolgen, die sich im Widerspruch zu denen des Kunden/der Kundin befinden.

9. Insolvenz

Die Insolvenz oder der Ausfall der Gesellschaft oder die Insolvenz oder der Ausfall von Parteien, die an Transaktionen durch die Gesellschaft im Auftrag des Kunden beteiligt sind (einschließlich Makler, Ausführungsplätze und Liquiditätsgeber), können dazu führen, dass Positionen ohne Zustimmung des Kunden liquidiert oder geschlossen werden. In dem unwahrscheinlichen Fall der Insolvenz der Gesellschaft können getrennte Kundengelder nicht zur Rückerstattung an die Gläubiger der Gesellschaft verwendet werden. Wenn die Gesellschaft die Rückzahlungsansprüche nicht erfüllen kann, haben berechtigte Antragsteller Anspruch auf Entschädigung durch den Entschädigungsfonds für Anleger, wie unten angegeben.

10. Einlagensicherungsfond

Das Unternehmen beteiligt sich am „Investor Compensation Fund“ (Einlagensicherungsfond) für Kunden von Investment-Firmen, der von der Republik Zypern geregelt wird. Bestimmte Kunden haben gemäß dem Einlagensicherungsfond im Falle eines Scheiterns des Unternehmens Anspruch auf Entschädigung. Eine solche Entschädigung beträgt jedoch pro anspruchsberechtigtem Kunden nicht mehr als maximal zwanzigtausend Euro (20.000 EUR). Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem „Investor Compensation Fund“ auf unserer Webseite.

11. Kommunikation zwischen dem Kunden und dem Unternehmen

Der Kunde/Die Kundin akzeptiert das Risiko aller finanzieller Verluste, die durch den verspäteten oder ausbleibenden Empfang einer vom Unternehmen versandten Benachrichtigung entstehen. 

Der Kunde/Die Kunde erkennt an, dass unverschlüsselt per E-Mail übermittelte Informationen nicht vor unberechtigte